twitterwelt
vielleicht kann man das erklären. wenn ich es versuche, schaut mein gegenüber mich an, als würde ich immer noch von meinem ersten aufenthalt im spielzeugladen berichten. mit großen augen, die leuchten und einer sich überschlagenden stimme. es ist ein blick, der den nächsten beweis dafür gefunden zu haben scheint, dass ich mich weigere, erwachsen zu werden. manchmal gefolgt von peinlichem, unsicherem lachen. und natürlich bin ich erst darauf gekommen, als andere schon schön kluge texte wie @elsebuschheuer und unfassbar berührende wie @poetin darüber schrieben. ich habe lange davor gestanden und nicht gewußt, wie ich einen gedanken in 140zeichen fassen soll. die ersten schritte waren zögerlich und die ahnung von großartigkeit entstand, als ich in meinem zimmer sitzend bei geöffneter balkontür hubschrauber kreisen hörte und lesen konnte, wie hunderte menschen versuchten, den flughafen zu besetzen. räume, die sich verschieben. der blick konnte sich auf viele orte verteilen, zusammenhänge sehen, welche mit der eigenen anwesenheit andere waren, kleinere. vor ein paar tagen, als in der wohnungsrealität alles zusammenbrach, hat mich eine kleine nachricht von @Mlle_Amandier erreicht mit einem lied und dieses lied hat mich so sehr berührt, dass ich die folgenden stunden nicht aufhören konnte, es zu hören. ich fühlte mich getröstet, irgendwo verknüpft. etwas, das es hier, in der scheinbaren wirklichkeit nicht mehr gab.
am anfang folgte ich denen, deren blogs ich liebte und von denen dort immer weniger zu lesen war, wie @fraujulie oder @fragmente. schnell kamen andere hinzu und als mir die ersten folgten, war mir das so unheimlich, dass ich vor ehrfurcht, falsches zu sagen, erst einmal wieder ins starren verfiel. noch jetzt sorge ich mich, dass die, deren kleinen texte ich mag, sich von mir abwenden. ich bin nicht weniger unsicher. aber ich bin manchmal weniger einsam. ich kann lachen, wenn @AgenteCaterella seinen allag beschreibt, ich verfolge @phillipboa allein aus nostalgie, @majakogoj beantwortet meine nicht gestellten fragen und @tochtervon verteilt sätze über den tag, die ich immer wieder lesen muss. ich kann auch hier nicht so leicht mit anderen kommunizieren. traue mich nicht, zu reagieren oder bin nicht schnell genug in meinen formulierungen. aber es ist, als würde endlich etwas passen und spaß machen. als könnten die ganzen kleinen gedanken, die erstaunlich oft weniger als 140zeichen lang sind, irgendwo hin und manchmal ist es so, als würden sie auch ankommen.
ich lasse mich begeistern. und das passiert nicht oft. ein bißchen ist es, als wäre ich in eine neue gegend gezogen und sie gefällt mir gut. viel zu oft stehe ich vor den dingen und noch viel öfter vor den menschen, und die permanente wiederholung der immer gleichen verläufe zwingt mich in die melancholie, manchmal ins depressive. es wird sich nichts an diesen zuständen ändern. aber vielleicht kommt einmal etwas dazu, was sie nicht schlimmer macht.
am ende sage ich, sei es wie sushi. man liebt es oder eben nicht. und falls Sie es nicht bemerkt haben, das war der absolut freundlichste eintrag zum stand der dinge, der an diesem ort bisher geschrieben wurde.
Freitag, 14. August 2009
Sonntag, 9. August 2009
wir sitzen. wir reden. wir schlafen, wo und wann es uns jeweils passt. wir versuchen zu arbeiten. wir trinken und rauchen unabhängig von zeiten. selten essen wir. wir schleichen durch die wohnung und sprechen mit leisen stimmen. die türen stehen offen. jemand weint irgendwo. manchmal klingelt eine telefon und eine stimme fragt, wie es uns geht. einzeln. zusammen. aus versehen laufen wir in wohnungskleidung bis nah an die spree und bemerken es erst da. den weg. die falschen schuhe. wir können nicht trauern. denn es ist niemand gestorben. jemand verlässt. ich erinnere mich an den schmerz. mein körper erinnert sich an ihn. er krampft sich zusammen. als hätte jede zelle ihn aufbewahrt. ich kann es fühlen. ich kann ihr leid in mir fühlen wenn sie weint, wenn sie schreit, wenn sie spricht. es ist alles. mit einem mal ist alles anders. ein leben von gemeinsamen jahren. mehr als eine gewissheit und nichts davon gilt mehr.
ich will weglaufen. und das ich zu x laufen will und mich bei ihm verkriechen, zwingt mich dazu, die illusion unseres sein endlich zu beenden.
ich will weglaufen. und das ich zu x laufen will und mich bei ihm verkriechen, zwingt mich dazu, die illusion unseres sein endlich zu beenden.
Mittwoch, 5. August 2009
wo ich schon mal hier bin, könnte ich etwas berichten, von den zeiten und den nächten, die vom arbeiten bestimmt sind. von den qualen des entstehens, den kleinen fußnoten, den streichungen, den hunderten seiten. unsicherheiten gäbe es noch, ängste, und manchmal dieses berauschende hoch, wenn ein satz gelingt, ein abschnitt stimmt, eine zusammenhang deutlich wird. ich könnte etwas sagen von den gedanken zur einsamkeit und wie ich bei der berührung meiner yogalehrerin dachte, vielleicht fehlt mir doch etwas. vielleicht kann es nicht sein, so ohne zuwendung, körperliche. herausgefunden, wie ich sie bekomme, über schatten springe, mich sichtbar mache, begehrenswert bin, habe ich deshalb noch nicht. so gilt die beschäftigung dem defizit und etwas, das plötzlich sehnsucht ist. es gäbe auch gedanken zum verstreichen des sommers, von dem ich nichts habe und bei dem ich mir einzureden versuche, es wäre ja schon etwas, wenn der blick aus dem fenster ins helle und nicht in den regen geht. da gibt es auch immer noch x. der meine kleinen zeiten schöner macht. der so nah ist, dass ich denke, er lebt unter meiner haut und so weit weg, dass ich mich manchmal nicht erinnere, ob es ihn wirklich gibt. der aufmerksam ist, in den momenten, an denen ich es nicht erwarte. in sätzen, in denen ich überrascht bin. da, wenn ich denke, er könnte es sein. diese geschichte, die so zart ist, so leise, so warm, dass ich angst habe, meine fingerspitzen könnten sie zerschellen oder meine worte, die sie beschreiben. das es immer noch ist, und immer noch anders wird. davon könnte ich schreiben.
Sonntag, 26. Juli 2009
höhepunkte meines alltags: freundin k. verkündet, sie habe des nachts zuvor mit dem einst geliebten geküsst.
das ich zuerst dachte: wovon spricht sie? und danach: cool, hab ich mal wieder was zu bloggen zeugt vermutlich von irgendeinem weg der besserung von irgendetwas. möglicherweise der situation.
das ich zuerst dachte: wovon spricht sie? und danach: cool, hab ich mal wieder was zu bloggen zeugt vermutlich von irgendeinem weg der besserung von irgendetwas. möglicherweise der situation.
Montag, 20. Juli 2009
für einen moment, war es anders. endlich. sagte am telefon, er wüßte was ich brauche und würde helfen. für diesen moment schien es, als gäbe es verständns. zuwendung. als wäre jeder andere gedanke von mir immer nur unterstellung. ich war zu überfordert, einen gangbaren weg vorzuschlagen. zu überrascht von der nähe, der offerierten möglichkeit.als ich schlafen ging, fühlte ich mich ein wenig leicht. das erste mal seit langem. heute morgen schrieb sie mir eine entschuldigung für sein verhalten. alkohol. so einfach und so sei es natürlich nicht. vor allem nicht. seit ich es denke, wieder und wieder durch, verunsichert mich am meisten, dass ich diesen einen moment lang dachte, es gäbe eine unterstützung nicht nur als geld sondern als zeichen, dass, was ich da tue, verdiene es.
in eigener sache:
kommentare waren immer und wieder ein schöner moment. in den letzten wochen allerdings hatte ich das gefühl, dass sie mich zunehmend dazu zwingen, meine eigenen einträge zu erklären oder, schlimmer noch, die idee dieses blogs zu erläutern, fragen von fiktion, ästhetik, schreibprozessen, momentaufnahmen, realitäten. ich will dieses blog behalten, weil ich es mag. ich will mich nicht zurück ziehen und vor allem nicht darüber nachdenken, wie ich etwas meine.
aus diesen gründen wird es ab jetzt (vorübergehend) nicht möglich sein, beiträge zu kommentieren.
dies richtet sich gegen niemanden persönlich. vermutlich werde ich einige von Ihnen sehr vermissen.
kommentare waren immer und wieder ein schöner moment. in den letzten wochen allerdings hatte ich das gefühl, dass sie mich zunehmend dazu zwingen, meine eigenen einträge zu erklären oder, schlimmer noch, die idee dieses blogs zu erläutern, fragen von fiktion, ästhetik, schreibprozessen, momentaufnahmen, realitäten. ich will dieses blog behalten, weil ich es mag. ich will mich nicht zurück ziehen und vor allem nicht darüber nachdenken, wie ich etwas meine.
aus diesen gründen wird es ab jetzt (vorübergehend) nicht möglich sein, beiträge zu kommentieren.
dies richtet sich gegen niemanden persönlich. vermutlich werde ich einige von Ihnen sehr vermissen.
Freitag, 17. Juli 2009
kennst du? träume. die sich an eine realität binden. vielleicht nur an eine gewünschte. aber vorstellbar sind. und bleiben. nicht nur in der minute nach dem aufwachen als sehnsucht, sondern in den folgenden stunden. als wärme. zuneigung. nähe. wenn später in der nacht, die stimme dann ins telefon spricht, von zu verbringenden gemeinsamen zeiten, liegen überlegungen zu verbindungen über grenzen und distanzen nah. nicht zu letzt aber auch über den irrglauben als solchen. und die illusion, die anhängende.
Donnerstag, 9. Juli 2009
ich weiß nicht, was wir machen oder wer wir sind. nicht verliebt. nicht offiziell. nah. du verschwindest. manchmal für tage, manchmal wochen. manchmal schreibst du. mittlerweile. weil du weißt, dass ich das mag. und mich freue. manchmal werde ich verrückt in den zwischenzeiten. weil du mir fehlst. weil du schweigst. weil ich nicht weiß, was wir machen. weil ich nicht weiß, wer wir sind. manchmal bestehst du auf die stunde, bevor du vier wochen nicht in deutschland bist. manchmal auf die nacht, nachdem du vier wochen nicht in deutschland warst. manchmal auf den abend, nicht zu spät, zwischen viel arbeit. ich weiß nicht, warum ich nicht trauen kann. warum ich immer glaube, du kommst nicht zurück. warum ich dich hasse und verfluche, verlasse. du mein innerer dialogpartner bist für zurückweisungen. und gleichzeitig der einzige, der etwas weiß für die zeit nach dem großen projekt. filme machen. so, als ob ich das könnte. und mir nur die momente fehlen.
Mittwoch, 8. Juli 2009
nächtens auf schriftlichem wege von unbekanntem der misanthropie bezichtigt worden. kann mich nach anschließend notwendigen einholungen zur bedeutung des verdachtes bis jetzt nicht entschließen, ob ich es nicht doch als kompliment verstehen möchte.
Montag, 6. Juli 2009
mit dem gehen weiß ich, dass nicht nur die gestaltung unserer zweisamkeit mit jetzt vorbei ist. die zeit, mich darauf vorzubereiten, scheint nicht ausgereicht zu haben. ich möchte nicht los und jede minute, die ich hinaus zögern kann, ist ein geschenk. als ich langsam schritte eine dunkle neuköllner altbautreppe hinab setze, kann ich nicht aufhören, daran zu denken, dass ich von etwas ausgeschlossen bin. den nächsten stunden und tagen, dem gemeinsamen. und dem erlebnis. habe ich mich kurz im verdacht, dass ich nur das gefühl nicht mag, das grundsätzliche, nicht bei etwas zu sein und davon berichten zu können, muss ich noch vor dem erreichen des innenhofes eingestehen, dass es auch und nicht zuletzt vor allem die erkenntnis ist, dass mir etwas verschlossen bleibt, nicht unwahrscheinlich für immer. die nähe einer beziehung, die entscheidung für ein kind. und spätestens auf der straße gibt es eine distanz, die mich fragen lässt, ob ich etwas wie den zuschauermodus im zwischenmenschlichen überhaupt noch verlassen kann.
Mittwoch, 1. Juli 2009
in den letzten minuten vor dem klingeln des weckers spricht k. mir ins telefon, dass sie es nun verstanden habe: dass du mit ihm, aber er nicht mit dir ins bett wolle. seit ich mich in den anschließenden zwei stunden wach nicht aus ebendem bewegen konnte, kreisen die worte als festgestellte realität durch den kopf. meinen.
als eine der großen lehren der bibel für urbane singlefrauen unter den fernsehserien galt mir immer noch der satz: er steht einfach nicht auf dich, als versuch, dem deuten und denken ein ende zu machen. das wesentliche und klare aus handlungen zu lesen; nicht die mir verschlungenen wege und unterstellten unsicherheiten. wenn er (etwas) will, werde ich es wissen. und es nicht aus seinen halben via elektronischer kommunikation versendeten sätzen filtrieren.
so will ich es jetzt haben. und einsehen. endlich. das denken ändern, das vermuten beenden, das hoffen einstellen.
ich kann nur nicht einfach weggehen. das was mir am nächsten ist, dass verschwinden und grenzen ziehen, ist ausgeschlossen. denn das, was den istzustand ausmacht, ist immer noch und überhaupt. schön.
aber wenn verlieben ging, muss es als ent auch möglich sein. als erster schritt könnte dem verstand das denken der angelegenheit wieder übergeben werden.
als eine der großen lehren der bibel für urbane singlefrauen unter den fernsehserien galt mir immer noch der satz: er steht einfach nicht auf dich, als versuch, dem deuten und denken ein ende zu machen. das wesentliche und klare aus handlungen zu lesen; nicht die mir verschlungenen wege und unterstellten unsicherheiten. wenn er (etwas) will, werde ich es wissen. und es nicht aus seinen halben via elektronischer kommunikation versendeten sätzen filtrieren.
so will ich es jetzt haben. und einsehen. endlich. das denken ändern, das vermuten beenden, das hoffen einstellen.
ich kann nur nicht einfach weggehen. das was mir am nächsten ist, dass verschwinden und grenzen ziehen, ist ausgeschlossen. denn das, was den istzustand ausmacht, ist immer noch und überhaupt. schön.
aber wenn verlieben ging, muss es als ent auch möglich sein. als erster schritt könnte dem verstand das denken der angelegenheit wieder übergeben werden.
Sonntag, 28. Juni 2009
während x das ereignis des vergangenen tages in gänze ignorierte und einen anlass fand, sich dazu in schweigen zu hüllen, schickte der einst geliebte seine herzlichen glückwünsche.
Samstag, 27. Juni 2009
es gibt viel zu vergleichen, zu rechnen, zu erinnern. an tagen wie diesen. jahrestagen. meiner. vor sechs jahren war es der 30. und einer der schönsten. da gab es ein ende. und es hat sich gut angefühlt so kurz vor etwas rundem wenigstens die uni abschließen zu können. und ein fest zu haben. und jemanden, der hunderte kilometer fährt, nur um kurz da zu sein. die jahre danach sind nicht schneller vergangen als die davor. sie sind nur. matschiger. und es gab weniger liebe und noch weniger sex. dafür den großen schmerz und die bedeutenden verluste. hinweise behaupten, ich sei noch nie ein froher mensch gewesen. nur ist das weniger beruhigend, als der sprecher annimmt. vor einigen tagen fragte jemand an, ob ein großes projekt mit 35 denn noch arbeitsmarktkompatibel sei. da krallte sich die angst, die bereits stete bewohnerin im inneren ist. noch ein wenig fester in die gedärme. da finden sich in meiner umgebung die menschen zu paaren, die sich vermehren. und zwingen mich zur überlegung, ob ich auch sollte. dies. um dazuzugehören. und nichts zu verpassen. am ende dann doch. das viel betonte und versucht bewunderte anderssein sollte anders sein.
36.
36.
Freitag, 26. Juni 2009
so wie ich all die zeiten wusste, dass du diejenige sein wirst, die mich an diesem einen tag im jahr als erste anrufen würde, hoffe ich nun, dass sich etwas in der nacht davor ergibt. und jetzt ist es unsicherheit, weil keine gewissheit mehr da ist, die verlässlichkeit fehlt, das zusagende versprechen. dass ich morgen früh aufwache und wirklich allein bin.
Mittwoch, 24. Juni 2009
der liebste t. zu nächtlicher stunde vor der kulinarischen entdeckung jimi woo: vielleicht hat er es verdient zu wissen, dass du in ihn verliebt bist.
ich, analog zum verzehr der köstlichsten bisher erkauften sommerrollen: nein, das hat er nicht verdient.
dazu grundsätzlich ein bisschen musik.
die wiederholung eines ereignisses lässt den verdacht aufkommen, ich könnte zur ansprechpartnerin für ganzkörperverhüllte frauen im neuköllner stadtraum werden. darauf bin ich nicht vorbereitet.
ich, analog zum verzehr der köstlichsten bisher erkauften sommerrollen: nein, das hat er nicht verdient.
dazu grundsätzlich ein bisschen musik.
die wiederholung eines ereignisses lässt den verdacht aufkommen, ich könnte zur ansprechpartnerin für ganzkörperverhüllte frauen im neuköllner stadtraum werden. darauf bin ich nicht vorbereitet.
Montag, 22. Juni 2009
es sind die letzten monate. meter heisst es gemeinhin und übertragen. ich bin oft so müde, dass ich den kopf nur auf die glasplatte legen kann und nichts habe, dass mich motiviert, ihn wieder anzuheben. ich weiß keinen neuen gedanken mehr und kann mich manchmal kaum erinnern, wo ich einen alten hingeschrieben habe. ich will, dass jemand kommt, sie aufließt und in eine ordnung fügt. eine, um die ich mich nicht mehr kümmern muss. es soll jemand anderes entscheiden, was eine fussnote ist, was ich noch lesen sollte und was einfach streichen. nicht nur, dass ich manchmal kaum aufstehen mag; bei all dem muss ich mich auch zwingen, nicht an das danach zu denken. denn anschließend ist da wohl leere. und die ist ja bekanntlich gern ein tiefes loch.
Samstag, 20. Juni 2009
beschlossen einen strich zu ziehen. zum schluss. dann hat auch das leiden einen namen. und etwas, mit dem es sich beschäftigen kann.
Donnerstag, 18. Juni 2009
etwas unvorhergesehens. kleines. aus papier und mit einem bunten bild. ganz banal und simple. morgens aus dem briefkasten gefischt. und ich denke den ganzen tag daran und es wird ein guter. es gibt nicht mehr viel, was mich im positiven überrascht. merke ich. und wie wenig es offensichtlich dafür braucht. ganz lange etwas festhalten wollen. eine antwort hinauszögern. damit es noch bleibt. und am ende nicht doch nur eine kleine bunte karte ist.
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